Angelica Schwall-Düren MdB SPD
Angelica Schwall-Düren MdB SPD

Zur Person - Lebenslauf von Angelica Schwall-Düren

Ich wurde am 16. Juli 1948 in Offenburg, Baden-Württemberg, geboren. Zusammen mit meinen zwei Brüdern habe ich die Zeit bis zu meinem Abitur 1967 im elterlichen Haus verbracht. Anschließend begann ich das Studium der Geschichte, Politischen Wissenschaften und Französisch an den Universitäten Freiburg im Breisgau, Montpellier und Münster. Nach Abschluss des 1. Staatsexamens entschied ich mich zu einer Promotion im Fach Wirtschafts- und Sozialgeschichte, die ich im Jahre 1977 mit dem Erlangen des Doktorgrades abschloss.

Meinen Berufseinstieg als Gymnasiallehrerin erhielt ich im münsterländischen Ahaus und anschließend in Gronau. Nebenbei legte ich eine zusätzliche Prüfung im Fach Soziologie an der Universität Münster ab und ließ mich zur Familientherapeutin und Supervisorin ausbilden. Noch heute lebe ich im ländlichen Münsterland, in der Kleinstadt Metelen, und bewohne ein Haus zusammen mit meinem Mann sowie einer befreundeten Familie.


Reportage über meine Nominierung zur Bundestagskandidatin in Halle am 25. April 2009 Autor: Karl Piberhofer - Kamera, Ton und Schnitt: Olaf Merker - © 2009 píberhofer K produktíon


Mit der SPD kam ich zum ersten Mal als Juso in Kontakt. 28-jährig trat ich in die Partei ein, wo ich ehrenamtlich auf allen politischen Ebenen aktiv war, darunter zehn Jahre als SPD-Fraktionsvorsitzende im Rat der Gemeinde Metelen. In den Bundestag wurde ich erstmals 1994 gewählt. Aus einem traditionell konservativen Wahlkreis stammend, bin ich bei allen vier Wahlen über eine gute Platzierung auf der Landesliste NRW in den Bundestag gelangt. Im Jahr 1998 konnte ich mein Wahlergebnis gegenüber 1994 um über acht Prozent der Stimmen für die SPD verbessern.

Visite im Bundestag Autor: Karl Piberhofer - Kamera, Ton und Schnitt: Olaf Merker - © 2009 píberhofer K produktíon

Von Herbst 1998 bis zur Bundestagswahl 2002 übte ich die Tätigkeit einer Parlamentarischen Geschäftsführerin innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion aus. In dieser Zeit war ich zuständig für Personalangelegenheiten, Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter der Fraktion sowie Kontakte zu Verbänden und Vereinen.

Ende Oktober 2002 wurde ich erstmals zur Stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion für die Angelegenheiten der Europäischen Union gewählt. Im Herbst 2005 und erneut im Oktober 2007 wurde ich von meinen Kolleginnen und Kollegen in dieser Funktion bestätigt. Meine Aufgabe als Stellvertretende Fraktionsvorsitzende ist es, die EU-Politik der SPD-Fraktion zu koordinieren und Kontakte zu den EU-Staaten, den EU-Institutionen und den Sozialdemokraten und Sozialisten im Europäischen Parlament zu pflegen.

Seit November 2003 bin ich Mitglied im Parteivorstand der SPD. Auf dem ordentlichen Parteitag der SPD im November 2009 wurde ich erneut in den Vorstand der Bundespartei gewählt. Zudem leite ich gemeinsam mit Bernhard Rapkay, MdEP und Vorsitzender der SPD-Gruppe im Europäischen Parlament, die Europapolitische Kommission beim SPD-Parteivorstand.

Als Vorstandsmitglied des Deutschland- und Europapolitischen Bildungswerks NRW setze ich mich für die politische Bildung ein. Im Vordergrund dieser Bildungsarbeit steht die Vermittlung und Erklärung der Europapolitik sowie die Deutschlandpolitik, also die Zeit seit der deutschen Einheit.


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    Jahreshauptversammlung der AWO in Burgsteinfurt und Polizeifest in Dülmen.

  • 14. März 2010

    Roter Salon zur Bildungspolitik in Billerbeck.

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